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Pressemeldung von ddp vom 13.10.2008Einigung zwischen Café Garbáty und Pankower Bezirksverwaltung
Berlin (ddp-bln). Der jahrelange Streit um das Pankower Kulturcafé Garbáty ist am Montag mit einem juristischen Vergleich beendet worden. Sowohl der Unterstützerverein als auch der Betreiber des Hauses einigten sich vor dem Landgericht Berlin mit dem Bezirksamt auf eine Räumung Anfang 2009. Der Verein war stellvertretend für den Bezirk vom Berliner Senat auf Räumung verklagt worden. Eine erste, noch gegen den Betreiber gerichtete Zwangsräumung im März scheiterte.
Die nunmehr gefundene Einigung sieht eine komplette Übergabe des Cafés zum 31. Januar kommenden Jahres vor. Darüber hinaus muss der Betreiber des Hauses, Wolfgang Spors, gemeinsam mit einem Kompagnon ausstehende Nebenkosten für die Jahre 2003 bis 2006 an das Bezirksamt zahlen. Aufgelaufene Nebenkosten für die Jahre 2007 und 2008 übernimmt der Unterstützerverein. Bisher gegenseitig aufgerechnete Nachforderungen zu weiteren Posten wurden fallengelassen.
Das Kulturcafé Garbáty versteht sich nach Angaben des Vorstandes als bürgerschaftlich organisierte Kultureinrichtung. Öffentliche Förderungen erfolgten nicht. Für die Zukunft ist ein Umzug in die frühere Kantine des DDR-Devisenhandels Kommerzielle Koordinierung (KoKo) beziehungsweise in die namensgebende ehemalige Garbáty Zigaretten-Fabrik in Pankow vorgesehen. In die derzeitig vom Garbáty genutzte Villa an der Breiten Straße zieht das Tanzstudio Dock 11.
ddp/til/clp
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