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"Knüppel zwischen die Beine" übertitelte die Berliner Woche am 31.Januar 2007 folgende zwei Leserbriefe zum Beitrag "Zukunft des Garbáty ungewiss" in der Berliner Woche vom 17 Januar:

Es hat mich schon erschreckt, zu erfahren, dass seitens des Bezirksamts Pankow die Axt an eine der wenigen noch in Pankow erhaltenen Kultureinrichtungen gelegt wird. Dabei sollte man sich dort doch freuen, wenn einer erfolgreich Kultur im Kiez macht, ohne Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Das müsste doch in Zeiten knapper Kassen ganz im Sinne der Verwaltung sein. Die zeigt sich aber unfähig, mit dem vernünftig umzugehen, was noch vorhanden ist.

 

Brita Hanysz

 

 

Es war vor Jahren im Osten üblich, sich darüber aufzuregen, wenn irgendeinem "Wessie" wieder mal ein Grundstück oder ein Unternehmen durch die damalige Treuhand "zugeschanzt" wurde. Beklagt wurde, dass ein "Ossie" nie oder nur in Ausnahmen von dem Filz in Politik, Verwaltung und Wirtschaft der alten Bundesrepublik solche Chancen bekommen würde. Besonders beliebt waren solche Klagen bei den Anhängern der PDS. Nun, nach über 15 Jahren Wende, wandelt in Pankow die PDS auf den Spuren von Frau Breuel. Dock 11, also zwei Damen aus Hamburg, höre ich, bekommen von dem PDS-Bürgermeister und der PDS-Stadträtin das ehemalige Kreiskulturhaus Pankow auf dem "Tablett" serviert. Der Betreiber des Garbáty wird dagegen ab-serviert.

Da hat sich einer mit "Ostbiografie" im Kulturbetrieb durchgesetzt, schon werden ihm wieder mal Steine zwischen die Beine geworfen.

 

Christian Lindner

 

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