

|
Ein Verein zum Erhalt Pankower Kultur wandelt sich
Willkommen auf den Seiten der Garbáty IGHier könnt Ihr Euch über die Geschichte des Garbáty e.V. und den Kampf um den Kulturstandort Café Garbáty informieren.
Der Verein hat sich im Herbst 2006 durch die drohende Räumung des bekannten und beliebten Kultutcafés, zu dessen Rettung und Erhalt gegründet.
Da der ursprüngliche Vereinszweck nicht mehr gegeben war, hat sich der Verein am 1.10.2009 aufgelöst. Dennoch haben Interessierte weiterhin die Möglichkeit, in einer Interessengemeinschaft zu kommunizieren, sich zu treffen und sich für Kultur in Pankow stark zu machen – aber ohne die ungeliebte Bürokratie, die ein Verein so mit sich bringt.
Aktuelle Pressemitteilung vom 10.10.2009Umwandlung des Garbáty e.V. in die Garbáty IG
Der Garbáty e.V. gibt seine Auflösung bekannt, da der ursprüngliche Vereinszweck nicht mehr gegeben ist. Zu unserem großen Bedauern ist es uns nicht gelungen, Politiker und Verantwortliche davon zu überzeugen, das Garbáty in der Jugendstilvilla in der Breiten Straße 43 zu erhalten. Seit Februar stehen die Räume leer und Pankow ist um einen Kulturstandort ärmer. Die Garbáty-Veranstaltungen leben jedoch weiter. Seit acht Monaten finden die Session am Donnerstag, Tango am Mittwoch und die Konzerte im "Garbáty im Exil" im „Queen´s“ in der Damerowstr. 8 statt. Interessierte haben weiterhin die Möglichkeit, sich für Kultur in Pankow stark zu machen. Auf der Vollversammlung Anfang Oktober wurde zugleich mit der Auflösung des Vereins die Garbáty I.G. geboren. Die Interessengemeinschaft engagiert sich für Kultur in Pankow und trifft sich an jedem dritten Donnerstag im Monat um 20.00 Uhr vor der Session.
Und so sagen wir weiterhin: Garbáty – Willkommen zu Hause
Ansprechpartnerin für die Garbáty IG: Barbara Wacker, Marina Völker, Martina Beutlich und Steffi Schenk Unser Pankower Traumboulevard - Akustiktour
1. Berliner Straße zwischen Flora- und Granitzstraße - Ein neuer Traum beginnt - Hören Sie in die Zukunft
Der Bereich zwischen Flora- und Granitzstraße: Hier verorten wir das Eingangs- bzw. Ausgangstor nach bzw. aus Alt-Pankow. Das durch den Abriss der Gütergleisbrücke neu entstandene Areal an der Granitzstraße sowie der Bereich unter der Brücke bieten viel Entwicklungspotential. In beiden Richtungen wird eine langgezogene Straßenbahnhaltestelle entstehen, an der Menschen aus-, ein- und umsteigen. Diese Situation und alles was Pankow verspricht, wird hier hörbar gemacht. Aus dem turbulenten Prenzlauer Berg kommend erreicht der Besucher nun einen Teil Berlins, der mit mehreren großen Parks, dem Flüsschen Panke sowie einer reichen Vogelwelt viel Natur und Freiräume bietet. Für das Aurelis-Gelände entlang der Granitzstraße erträumen wir eine Erlebniswelt mit Kino, Pferderennbahn oder Zirkus.
2. Garbáty-Platz - (GE)PLATZ(TE) Träume? - Erleben Sie den Platz!
An diesem Platz, der dem U/S-Bahnhof Pankow vorgelagert ist und an dem täglich viele Menschen vorbei hasten, laden wir zum Verweilen ein. Dem geschäftigen Treiben auf den Bahnsteigen durch ankommende und abfahrende Züge stellen wir ein buntes Marktgeschehen gegenüber. Das kann ein Wochenmarkt sein, wie auf dem Anger, oder auch ein Jahrmarkt, der durch das Drehen von Karussels oder Leierkästen von einer ganz besonderen Art der Be- und Entschleunigung zeugt. Wir vernehmen Klänge aus dem legendären Kulturcafé, das den gleichen Namen wie dieser Platz trägt; handgemachte Livemusik wie Blues und Sintiswing. Erleben so die besondere Atmosphäre dieses Ortes hautnah.
3. Das ehemalige jüdische Waisenhaus - Der Traum des Janusz Korczak
Neben den eher visionären Klängen zur Fabrik, dem Garbáty Platz und dem Areal zwischen Flora- und Granitzstr. nähern wir uns dem Gebäude des ehemaligen Jüdischen Waisenhauses mit seiner bewegten Geschichte. Akustisch greifen wir die historische und aktuelle Nutzung auf. Der Name Janusz Korczak, nach dem die Bibliothek im ehemaligen Jüdischen Waisenhaus benannt ist, hat auf kongeniale Weise mehrere Bezüge zu diesem Ort. Als nicht jüdischer polnischer Arzt, Schriftsteller und Erzieher hat sich Janusz Korczak auf unvergessene Art für das Wohlergehen von Kindern stark gemacht. Er schuf herausragende Schriften zur Erziehung, arbeitete und wirkte beim polnischen Rundfunk und während der Nazi-Zeit im Warschauer Ghetto. Als Leiter des Jüdischen Waisenhauses begleitete er am Ende sogar die Kinder bis in den Tod. Heute ist im ehemaligen Jüdischen Waisenhaus in Pankow neben der nach Korczak benannten Bibliothek auch eine Freie Schule ansässig. In der Collage erinnern wir in Form von kurzen biografischen Auszügen und Zitaten, sowie atmosphärischen Sequenzen der Zeit an Janusz Korczak und den historischen Ursprung des Gebäudes. Klezmermusik sowie fröhlich lernende und lärmende Kinderstimmen geben den visionären Ausblick in eine Gegenwart und Zukunft, die den Humanisten Korczak und seine Ideen bestätigen.
4. Die ehemalige Garbáty - Zigarrettenfabrik - Pankower Träum(t)en
In dieser Collage wird an das Preisausschreiben der IG Alt-Pankow aus dem Sommer 2008 erinnert, als die Pankower Bürger ihren Traum von einer künftigen Nutzung des mittlerweile für eine Wohnnutzung vorgesehenen leerstehenden Gebäudekomplexes an der Berliner Straße vorstellten. Ein Wellnes-Spaß-Bad hatten sich die Menschen hier gewünscht. Für ca. 3 Minuten wird diese Vision akustische Wirklichkeit, nehmen wir sie mit in die Sauna, oder ans Meer, hören sie Kinder im Wasser spielen, und Klänge, die uns entführen in eine Oase der Erholung und Entspannung.
5. Pankow Kirche - Altpankower Glockenspiele - Erkennen Sie, welche Glocken läuten?
Die Kirche „Zu den vier Evangelisten“ auf dem Anger Breite Straße im Herzen Alt Pankows ertönt mit ihren Glocken im Zusammenspiel mit anderem ausgewählten Geläut der näheren Umgebung. Wir hören die kleine Glocke des Franziskanerklosters in der Wollankstr., die Glocken der Friedenskirche in Niederschönhausen, die der Hoffnungskirche in der Elsa-Brandströmstr. jenseits der S-Bahn Brücke und drei weitere Glockenspiele Alt-Pankows sind zu vernehmen.
Pressemitteilung zum Auszug aus der Breite Str. 43Die Räume des „Café Garbáty“ mussten zum 01.02.2009 geräumt werden. Doch die beliebten regelmäßigen Garbáty-Musik-Events gehen weiter!
Wir haben dafür an verschiedenen Orten in Alt-Pankow zunächst Exil-Standorte gefunden:
Die eigens für das Café Garbáty von Pankower Künstlern und Kunsthandwerkern angefertigten Arbeiten, Wand-und Deckenmalereien im Jugendstil, Eichenparkett, Fensterscheiben mit Jugendstil-Ornamenten u.a., mussten vom bisherigen Mieter auf Wunsch des Bezirksamtes mit viel Aufwand entfernt werden, da die neuen Nutzer kein Interesse angemeldet hatten.
Am 26.01. 09 gab es im Beisein von Vertretern des Vereins, des Bezirksamtes, unserem Anwalt und Wolfgang Spors die offizielle Vorabnahme. Das Gebäude wurde Anfang Februar so übergeben, wie es im Rahmen der gerichtlichen Einigung vereinbart worden war und der rechtlichen Pflicht entsprach. Dazu existiert ein Übergabeprotokoll.
Unser Verein wird die Garbáty-Kultur in Alt-Pankow weiterhin betreiben und fördern, in Kooperation mit allen Kulturschaffenden im Bezirk.
Wolfgang Thierse zu Gast im GarbátyDie Vereine "Für Pankow", Kulturforum Nordost und Garbáty luden am Donnerstag, den 20.11.08, zu einer Veranstaltung "Bürgerschaftliches Engagement und Kultur in Pankow" ein. Es kamen Mitglieder anderer Pankower Vereine und Kulturschaffende, die an einer stärkeren Vernetzung im Bezirk interessiert sind, stellten sich vor und diskutierten miteinander. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse eröffnete die Veranstaltung.
Fotos von Norbert Rechtstsreit mit einem Vergleich beendetAm 13. Oktober kam es zwischen unserem Verein, dem Betreiber des Garbáty und dem Berzirksamt zu einem Vergleich. Nach jahrelangem Streit ist eine Einigung gefunden, die uns hoffentlich einen geregelten Übergang des Kulturbetriebes an einen neuen Standort ermöglicht. Derzeit befinden wir uns in Verhandlungen mit einem privaten Vermieter über die Nutzung der früheren Kantine des DDR-Devisenhandels Kommerzielle Koordinierung (KoKo) in der Pestalozzistraße ab Frühjahr 2009. Gemeinsam mit Euch, den Gästen und Freunden des Garbáty, wollen wir dort an die Erfolgsgeschichte unseres Kulturprojekts anknüpfen.
Dabei erwarten wir auch die Unterstützung der Politik! Fotogalerien Fotos von Norbert und Mücke Fotos von Andreas Zwei Jahre Garbáty e. V.: - Geburtstagsparty in der Alten Mälzerei in Pankow
Der Garbáty e.V. feierte sein zweijähriges Bestehen! Parallel zur Vernissage des Kunstworkshop "2. Leben in der Mälzerei" von a.g.a.b.u.! (
Seit zwei Jahren kämpfen wir um den Erhalt des beliebten, etablierten und unsubventionierten Kulturprojektes. Die Bilanz kann sich sehen lassen: 100 Mitglieder zählt der Verein mittlerweile und 5000 Gäste des Garbáty unterschrieben für dessen Erhalt. 30 Solidaritätskonzerte fanden statt, Feste, Ausstellungen und Aktionen wurden organisiert. Das Garbáty ist im Pankower Kiez fest verankert und aus der Berliner Kulturszene nicht wegzudenken.
Die juristische Entscheidung ist das Eine – die Bereitschaft, nach einer Lösung für den Erhalt des Projektes zu suchen, geht darüber hinaus. Wir würden das Garbáty gern am jetzigen Standort erhalten, sind aber offen für Alternativen und Interimslösungen. Dabei hoffen wir auch auf die Bereitschaft der neuen Betreiber des Areals, mit uns ins Gespräch zu gehen, denn
- wir bleiben offen!
Fotos von Andreas, Helmut und Norbert BE BERLIN, BE PANKOW, BE GARBÁTYRede des Musikers Burghard Kühn (Blank) bei der aktuellen Stunde in der BVV vom 12. März 2008 zum Thema "Entwicklung der Kultur im Bereich des Zentrums von Alt-Pankow"; einberufen von den Grünen
Auszug: ... Auch als Pankower hat das Cafe GARBATY für mich als Ort der Begegnung einen herausragenden Stellenwert. Außerhalb des S-Bahnringes ist es quasi der einzige „Jugendclub für über 30-Jährige", der ein derart breitgefächertes Angebot mit Konzert-, Tanzveranstaltungen, Gesprächsrunden und Ausstellungen bereithält. ... alles lesen
Hände wech vom GARBÁTY !Mahnwache am 11. März 2008
Um eine mögliche Räumung abzuwenden hatten wir ab 8 Uhr zur Mahnwache geladen und viele kamen zu Frühstück und Livemusik. Bis zum Mittag hatten sich bereits 400 Unterstützer eingefunden; hatten sich extra Urlaub oder frei genommen und mit ihrer Anwesenheit gezeigt, wie wichtig der Erhalt des Garbáty in unserem Kiez ist. Die meisten erfuhren dann erst vor Ort von der vorerst abgewendeten Zwangsräumung. Dazu war es gekommen, weil unser Verein eigene Interessen geltend gemacht hatte.
MyspaceFür Freunde der Internetplattform Myspace gibt es ab sofort dort auch die offizielle Café-Garbáty-Seite. Ihr findet sie unter: www.myspace.com/cafegarbaty
Garbáty für Pankow – Pankow für GarbátyDemonstration am 9. November 2007
Mit einer Demonstration machte der Garbáty e.V. auf das ungewisse Schicksal des Kulturcafés Garbáty am Freitag, 9. November, aufmerksam. Trotz strömenden Regens kamen annähernd 300 Unterstützer - Gäste des Cafés, Mitglieder und Sympathisanten des Vereins – und marschierten um 18 Uhr vom Garbáty zum Rathaus und dann zum Garbáty-Platz am S- und U-Bahnhof Pankow.
Am Rathaus warfen Vertreter des Vereins ca. 180 Briefe an den Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) in den Postkasten. Darin wird der Bürgermeister aufgefordert, das Garbáty zur Chefsache zu machen und sich für den Erhalt dieses letzten wichtigen Kulturstandortes in der Breiten Straße einzusetzen.
Das Café Garbáty ist von Räumung bedroht! Unter einem Vorwand wurde dem bisherigen Betreiber gekündigt. Das zuständige Gericht hat den eingelegten Widerspruch am 5. November vorerst zurückgewiesen. Nun droht eine Ausweitung des Rechtsstreits, die Jahre dauern kann.
„Wir werden in die nächste Instanz gehen“, kündigte Wolfgang Spors vom Café Garbáty auf der die Demonstration abschließenden Kundgebung auf dem Garbáty-Platz an.
Trotz des Novemberwetters war die Stimmung unter den Demonstranten gut. Künstler hatten den Zug begleitet. Feuerschlucker zogen die Aufmerksamkeit der Passanten auf die Demonstration. Auf dem Garbáty-Platz spielten die Musiker Kühn und Grosse von Blank. Teilnehmer der Demonstration, darunter Abgesandte anderer Kultureinrichtungen im Großbezirk Pankow, versicherten ihre Solidarität mit dem Garbáty.
Seht hier die Fotogalerien von Mücke und Norbert! Presseartikel aus der
Aktion im Rahmen von „Pankow feiert“ am 25.08.07unter dem Motto der „Garbáty für Pankow – Pankow für Garbáty“
Am Samstag, dem 25.8.2007, haben wir mit unserer Aktion auf das drohende Aus des Garbáty aufmerksam gemacht. Danke an alle ca. 120 Unterstützer, die dabei waren und Präsenz gezeigt haben. Hier nun ein paar
Fotos von Mücke und Norbert
|
||||||||||||||||||||||
© 2007-2009 Garbáty e.V. |
|||||||||||||||||||||||